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Zum Glück eine Schule
Die
Volksschule Oed-Öhling, Oed war von Anfang an eine
kleine Schule,
seit den 70er Jahren ist ihr Bestand durch sinkende Schülerzahlen
immer wieder gefährdet gewesen.
Die Beharrlichkeit und Eigenständigkeit des jungen Schulleiters mit
seinem Team und die hervorragende unterstützende Arbeit des
Elternvereines machten ein Weiterbestehen möglich. Optimismus,
Bemühen und Zusammenhalten gehören aus dieser Entwicklung heraus zum
Selbstverständnis der Schulgemeinschaft. Barbara Kunerth kam 1992
und Sonja Wodnek 1998 an die Volksschule Oed. Das Schulgebäude wurde
im Jahr 2000 renoviert und ausgebaut. Das Rad musste nicht neu
erfunden werden, die Schule musste nicht neu gebaut werden. Durch
diesen äußerlichen Akt fand innerlich eine Transformation statt. Ein
Meilenstein der neuen Methoden war wohl die Einführung der
Wochenplanarbeit in den einzelnen Klassen, ein Strukturelement der
Freiarbeit. Mit diesen differenzierten Plänen für unsere Schulkinder
wurde Raum und Zeit für vernetztes Lernen mit Herz, Hand und Hirn
geschaffen. So war und ist das Gedankengebäude „Schule“ immer
weniger ein Aneinanderreihen von einzelnen Fächern, die frontal
unterrichtet werden. Ein Themengebiet wird nicht nur mit allen
Sinnen erarbeitet, sondern auch fächerübergreifend. Die Zentrierung
auf das Kind, die Gruppe, also auf nicht triviale Systeme,
geschieht. Das Kind wird von seinem Lern-, Entwicklungs- und
Befindlichkeitsstand abgeholt. Rein pragmatische Gründe führten im
Schuljahr 2004/05 zu einem problemlosen Einstieg in den klassischen
Abteilungsunterricht. Manche Eltern waren im Vorfeld vom
Abteilungsunterricht nicht begeistert und gaben ihre Bedenken der
Schulleitung auch klar zu verstehen. Die LehrerInnen baten die
Schulgemeinschaft um das Vertrauen und begannen die neuen
Herausforderungen mit vielen Ideen und Herzenswärme. Nach vier
Jahren Abteilungsunterricht hatte die Schule Lust auf Neues. So
wurde im Rahmen eines Schulversuches die „Mehrstufenklasse“ in Oed
geboren. Die Kinder der 1., 2. und 3. Schulstufe werden gemeinsam,
teilweise im ZweilehrerInnensystem, unterrichtet. Die Kinder der 4.
Schulstufe werden als Vorbereitung für Anpassung, in die später
folgenden Sozialformen, jahrgangshomogen unterrichtet. Vom
Mischsystem Mehrstufen-Einstufenklasse, gingen wir auf ein reines
Mehrstufensystem über. Seit dem Schuljahr 2009/10 wird nun mit
großer Begeisterung fächer-, jahrgangs- und klassenübergreifend
gelernt und gelehrt. Mit Beginn des Schuljahres 2011/12
verabschiedete sich Herr OSR VD Franz Hirner in den wohlverdienten
Ruhestand und Frau Dipl. Päd. Sonja Wodnek, MA übernahm die Leitung
der Volksschule in Kematen an der Ybbs.
Durch die Betrauung von Frau VD Petra Tatzberger mit der Leitung der
Schule zum Glück wird die Eigenständigkeit und Besonderheit der
Schule erhalten bleiben. Das neue Team geht mit viel Motivation und
Engagement in das neue Schuljahr, wird die bewährten Grundstrukturen
weiter tragen und mit vielen innovativen Ideen frischen Wind in die
Schule zum Glück bringen.
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